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Hintergründe zu Folge 24 “Im Netz der Spinne”

Die 5 Geschwister in Israel – wer hätte das für möglich gehalten? Doch nicht nur der Grund für die weite Reise ist außergewöhnlich. Marianne und ihre Geschwister treffen nicht nur auf die alten Wirkungsstätten von Jesus, sondern lernen auch viel über die High-Tech Entwicklung in dem kleinen Land am Mittelmeer.


Alles beginnt eigentlich schon beim Abenteuer in Südfrankreich, wo Marianne ihre Brieffreundin Jacqueline kennen lernt. Denn durch das durchtriebene Spiel um das Erbe des Herrenhauses kommen sich Jacqueline und der Neffe des Grafen näher. Er darf sogar bis Jacqueline Erwachsen ist das ganze Anwesen schon verwalten. Im Buch ist nur davon die Rede, dass es eine Märchenhochzeit wird, zu denen die 5 Geschwister natürlich auch eingeladen sind. Bis Folge 24 hat es also nun gedauert – und klar, dass die junge Grafenfamilie eine Traumhochzeit in Israel feiert.
Dort lernen die 5 Geschwister David kennen. In der Tat liegt in Israel das zweite Silicon Valley: Das Silicon Wadi! Wadi heißt aus dem arabischen übersetzt Tal, also auch Valley im englischen. Hier haben sich zahlreiche Start-Up Unternehmen in der Nähe von Tel Aviv niedergelassen. Die jungen, frischen Unternehmer geben sich dabei die Klinke in die Hand mit namhaften Großkonzernen wie Google, Facebook, HP, Motorola, Microsoft und Oracle, die ebenso von der geballten Ladung an High-Tech profitieren wollen. Spannend, dass dieser junge Staat (neu gegründet nach dem zweiten Weltkrieg) in der kurzen Zeit schon so viel Segen und Prägung für das Weltgeschehen bereit hält.
Offensichtlich führt das auch dazu, dass Hacker ihr Unwesen treiben. Entweder werden sie gezielt von Unternehmen gekauft und bezahlt, dass sie Industriespionage machen. Oder sie tun es für andere Zwecke, wie David am eigenen Leib zu spüren bekommt.

Für den Programmierer und die 5 Geschwister beginnt daraufhin eine Schnitzeljagd durch Jerusalem. Auf dem Tempelberg müssen die 5 Geschwister dabei erleben, dass der Streit um den wahren Besitz des Tempels / Moschee zwischen Muslimen und Juden bis heute nicht so einfach ist und zuweilen auch gefährlich sein kann. Insgesamt ist Jerusalem eine spannende Stadt, weil hier auf engstem Raum Araber, Juden und Christen miteinander leben müssen.
Eine spannende Dokumentation könnt ihr hier sehen: Video: Jerusalem im Morgengrauen (GEO-Reportage)

Doch auch unter Christen allein ist nicht alles so, wie man es wünschen würde. Wo Evangelische, Katholische, bzw. armenisch Apostolische und griechisch Orthodoxe aufeinander treffen, herrscht leider auch viel Konfliktpotential. Das merken Hans-Georg und Alexander exemplarisch in der Grabeskirche, wo Muslime die Schlüsselgewalt haben, damit es einen Zank weniger unter den verschiedenen Glaubensrichtungen gibt. Erst 2017 nach der Renovierung gab es eine ökumenische Feier, und ein erstes, von allen gemeinsam gesprochenes, Gebet in der Kirche. Die Jungs werden daher nochmal dankbarer für das, was sie in ihrem Heimatort erleben: Die Basis ist Jesus Christus. Und auch, wenn Christen in vielen Dingen unterschiedlicher Meinung sind – so sind nicht die Christen selbst die richten sollten. Sondern eben Jesus Christus. Und in dieser Freiheit dürfen die Christen sich friedlich begegnen und mit Respekt auch diskutieren, ohne die eigenen Standpunkte aufgeben zu müssen.

Alles in Allem verbindet das 24. Abenteuer “Im Netz der Spinne” Geschichte mit Moderne, Tradition mit High-Tech – eben Israel in der heutigen Welt. Und die 5 Geschwister lernen das sogenannte “Hohepriesterliche Gebet” von Jesus nochmal auf ganz neue Art und Weise kennen.

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